Kurkuma gesund
Zuletzt aktualisiert: 13. August 2020

Kurkuma ist nicht nur als Gewürz in exotischen Gerichten, sondern auch als Heilkraut in der Medizin von großer Bedeutung. Bereits seit Jahrtausenden wird es in der indischen Heillehre Ayurveda sowie in der traditionellen chinesischen Medizin aufgrund seiner positiven gesundheitlichen Effekte eingesetzt.

In unserem Beitrag zur Wirkung von Kurkuma auf die Gesundheit 2020 erhältst du alle wichtigen Informationen rund um die Verwendung von Kurkuma in der Küche und dessen Einsatz für medizinische Zwecke. Wir erklären dir, was es bei der Einnahme zu beachten gibt und welche Vor- und Nachteile Kurkuma mit sich bringt. Nach dem Lesen bist du auf dem neusten Stand und weißt, wie gesund Kurkuma wirklich ist.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und wird in vielen asiatischen Gewürzmischungen, wie beispielsweise Curry verwendet. Es schmeckt würzig sowie etwas bitter und verleiht den Gerichten eine leichte Schärfe.
  • Kurkuma wird weltweit als Heilmittel eingesetzt. Der wichtigste Wirkstoff ist das in der Wurzel enthaltene Curcumin. In der traditionellen chinesischen und indischen Heilkunde sind die gesundheitlichen Vorteile bereits seit mehr als 5.000 Jahren bekannt.
  • Aufgrund seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung wird Kurkuma in der Medizin vielfältig eingesetzt. So kann er beispielsweise bei Erkrankungen der Gelenke oder auch bei Krebs helfen. Kurkuma kann sich zudem positiv auf den Verlauf von Alzheimer sowie auf Verdauungsprobleme und die Gewichtsabnahme auswirken.

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Glossareintrag: Der Begriff Kurkuma im Detail erklärt

Damit du umfassend informiert bist, haben wir für dich in den folgenden Abschnitten die wichtigsten Fragen rund um die gesundheitlichen Wirkungen von Kurkuma aufgegriffen. So weißt du, worauf es ankommt und bist Experte, wenn es um den Einsatz von Kurkuma geht.

Was ist Kurkuma?

Bei Kurkuma handelt es sich um eine Pflanze, welche zur Gattung der Ingwergewächse gehört und oft gelber Ingwer genannt wird. Ursprünglich kommt sie aus dem südlichen Asien und wird vorwiegend in tropischen Regionen angebaut.

Der Blütenstand hat die Form einer Ähre, die nach oben hin spitz zuläuft. Kurkuma blüht meist weiß bis grünlich oder in manchen Fällen auch in einem Rotton. Die Pflanze kann bis zu einem Meter groß werden.

Die Rhizome des Kurkumas ähneln äußerlich stark denen des Ingwers. Sie besitzen im Gegensatz zu Ingwer eine intensive gelbe Farbe und wurden aus diesem Grund früher zum Färben von Stoffen eingesetzt.

Bereits vor mehreren Tausend Jahren wurde Kurkuma in der traditionellen chinesischen Medizin sowie in der indischen Ayurveda Heilkunde eingesetzt. Schon damals war die Wirkung des Superfood bekannt. In Deutschland ist die Knolle hauptsächlich als würziges und leicht bitteres Gewürz bekannt. Kurkuma bildet einen wesentlichen Bestandteil des gelben Currypulvers.

Wie gesund ist Kurkuma?

Kurkuma wird aufgrund seiner heilenden Eigenschaften oft als Superfood bezeichnet. Verantwortlich dafür sind die vielen gesunden Inhaltsstoffe. Folgende der mehr als 90 bisher nachgewiesenen Bestandteile spielen dabei eine besonders große Rolle:

  • Curcumin ist der Hauptwirkstoff von Kurkuma. Dieser gehört zu den Curcuminoiden und ist auch für die gelbe Färbung verantwortlich. Curcumin wirkt antioxidativ und dient der Pflanze als Abwehrstoff gegen Krankheitserreger, Bakterien sowie Fressfeinde. Weiterhin ist der Pflanzenstoff schwer in Wasser löslich, wodurch er schlecht vom Körper aufgenommen wird. In Alkohol und Fett ist es hingegen gut löslich. Curcumin reagiert auf das im Pfeffer enthaltene Piperin. Durch die Kombination mit diesem erhöht sich die Bioverfügbarkeit und die Resorption im Körper verbessert sich.
  • Zingiberen ist ein ätherisches Öl, welches in allen Ingwergewächsen vorkommt. Dieses besitzt antibiotische Eigenschaften.
  • Turmeron ist ein weiteres ätherisches Öl, das Kurkuma seinen charakteristischen Geschmack verleiht.
  • Proteine sind in Kurkuma besonders zahlreich enthalten. 100 Gramm des aus der Wurzel gewonnen Pulvers besitzen 5 Gramm Eiweiß. Der Gehalt in einer Tomate ist im Vergleich um die Hälfte niedriger.
  • Eisen ist in Kurkuma ebenfalls in großen Mengen enthalten. Somit ist Pflanze ein guter Eisenlieferant für Vegetarier und Veganer
  • Kalzium findet sich in Kurkuma in einer Konzentration, die doppelt so hoch ist, wie beispielsweise in Tomaten oder Erbsen.

Einige relevante der in 100 Gramm des Wurzelpulvers des Kurkumas enthaltenen Wirkstoffe haben wir dir im Folgenden noch einmal zusammengestellt:

Wirkstoff Gehalt in 100 g Wichtig für
Magnesium 193 mg Muskeln, Knochen, Nervensystem
Kalzium 183 mg Muskeln, Knochen, Zähne
Schwefel 100 mg Immunsystem, Zellen, Gewebe
Eisen 41,5 mg Blutbindung, Sauerstofftransport, Zellbildung
Vitamin C 25 mg Immunsystem, Zellschutz
Zink 4,4 mg Stoffwechsel
Kalium 2,5 mg Herz, Blutdruck, Zellschutz
Vitamin B2 0,23 mg Stoffwechsel
Vitamin B1 0,15 mg Stoffwechsel, Energiehaushalt

Wofür kann Kurkuma angewendet werden?

Besonders wichtig für die positive Wirkung von Kurkuma auf die Gesundheit ist der Hauptwirkstoff Curcumin. Dieser weist verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen auf. Diese können Beschwerden lindern und so zur Begleitung medizinischer Therapien eingesetzt werden. Bei schwereren Erkrankungen solltest du jedoch immer einen Arzt aufsuchen. Im Folgenden möchten wir dir einige Einsatzgebiete aufzeigen, bei denen die Einnahme von Kurkuma helfen kann.

Krebs

Verschiedene Studien haben die positive Wirkung von Curcumin auf nahezu alle Krebsarten nachgewiesen (1). Dank seiner antioxidativen Wirkung kann es die Entstehung von Krebs hemmen und die Mutation vorbelasteter Zellen zu Krebszellen verhindern.

Da das im Kurkuma enthaltene Curcumin das Immunsystem stimuliert, kann es auch zur Hemmung des Entstehens und der Ausbreitung von Metastasen beitragen. Zudem kann es die Strahlen-Therapien und auch chemische Therapien fördern, indem es die Durchlässigkeit der Zellmembran der Krebszellen erhöht.

Alzheimer

In der heutigen Zeit ist Alzheimer vor allem in den westlichen Industrienationen eine weit verbreitete Krankheit. Herkömmliche Medikamente besitzen oft signifikante Nebenwirkung und haben einen hohen Preis. Hier kann Kurkuma eine günstige Alternative darstellen.

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Alzheimer entsteht durch Ablagerungen von Proteinen im Gehirn, welche zu Entzündungen führen.

Diese Oxidation kann mit Hilfe von Curcumin verhindert werden (2).

Die dazu nötige Überwindung der Hirn-Blut-Schranke konnte in jüngsten Studien bestätigt werden. Allgemein kann die Gedächtnisleistung durch die regelmäßige Einnahme von Kurkuma gesteigert werden.

Verdauungsbeschwerden

Kurkuma kann Verdauungsbeschwerden wie Druck im Bauch, Blähungen, eine Verlangsamung der Verdauung oder Völlegefühl effektiv entgegenwirken (3). Das Curcumin unterstützt die Entstehung von Gallen- und Magensaft, wodurch die Verdauung in Schwung gebracht wird.

Dies ist besonders für die Fettverdauung förderlich.

Durch die Anregung der Produktion von Verdauungsenzymen in der Bauchspeicheldrüse, sowie der Magenschleimhaut werden Fette in Fettsäuren aufgespalten. Diese können dann im Dünndarm resorbiert werden. Aufgrund der guten Fettlöslichkeit von Curcumin sollte Kurkuma zusammen mit Olivenöl verzehrt werden, um die Aufnahme im Körper zu verbessern.

Abnehmen

Mit Hilfe von Kurkuma kann der Abnehmprozess unterstützt werden, da Curcumin in der Lage ist den Stoffwechsel und die Produktion von Magensaft anzuregen (4). Durch die im Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe kann zudem das Verlangen nach süßen Speisen reduziert werden.

Die erhöhte Fettverdauung, welche aus einer Produktion von zusätzlichem Gallensaft resultiert, kann dazu führen, dass Fett vermehrt ausgeschieden anstatt eingelagert wird. Curcumin kann diese Synthese von Fettsäuren einschränken sowie Fettzellen zerstören.

Senkung des Cholesterinspiegels

Ein hoher Cholesterinspiegel kann beispielsweise durch eine zu hohe Aufnahme von Kohlenhydraten, eine sehr fette Ernährungsweise, Stress, einen Mangel an Vitamin C oder die Einnahme bestimmter Medikamente auftreten.

Ist der Cholesterinwert zu hoch, können ein Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein.

Herkömmliche Medikamente gegen diese Erkrankungen können jedoch zahlreiche Nebenwirkungen aufweisen. Curcumin kann den Anteil an schlechtem Cholesterin senken und den Spiegel der guten Variante erhöhen (5).

Dank der antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften ist es möglich mit Hilfe von Kurkuma das Risiko einer Arteriosklerose zu senken.

Arthritis

Da es sich bei Arthritis um eine Entzündung der Gelenke handelt, kann Curcumin aufgrund seiner anti-entzündlichen Wirkung einen positiven Effekt bei dieser Krankheit haben (6). Kurkuma kann zudem die Schmerzen lindern sowie eine höhere Beweglichkeit der Gelenke fördern.

Im Gegensatz zu schulmedizinischen Entzündungshemmern ruft die Einnahme der pflanzlichen Alternative kaum Nebenwirkungen hervor. Herkömmliche Medikamente können bei langfristiger Einnahme zu Schäden an Nieren, Leber oder dem Magen sowie Herz-Kreislauf-Problemen führen.

Arthrose

Die Rolle von Kurkuma bei der Behandlung von Arthrose, welche im Knie auftritt, gilt als besonders ausgiebig untersucht. Der Wirkstoff kann einerseits den Bewegungsumfang des Gelenkes stark erhöhen und sich andererseits auch positiv auf die mit der Erkrankung verbundenen Schmerzen auswirken. Im Vergleich mit Ibuprofen konnte in einer Studie eine identische Wirkung bei geringeren Nebenwirkungen festgestellt werden (7).

Rheuma

Bei Rheuma handelt es sich um eine chronische degenerative Entzündung der Gelenke. Auch bei dieser Krankheit können Patienten von der entzündungshemmenden Wirkung von Kurkuma profitieren.

Das enthaltene Curcumin kann das für die Entzündung verantwortliche Gewebehormon hemmen (8).

Zudem können durch eine Verringerung freier Radikaler die Zellen vor einer Schädigung geschützt werden. Curcumin kann die Empfindlichkeit sowie Schwellungen von Gelenken verringern. Dadurch kann der Wirkstoff des Kurkumas zu einem Stopp der Degeneration in den Gelenken führen.

Senkung des Blutzuckerspiegels

In Folge einer regelmäßigen Aufnahme von Kurkuma kann der Blutzuckerspiegel reguliert werden, wodurch Schwankungen der Werte vermieden werden. Durch die Einnahme von Curcumin kann die Erkrankung von Diabetes mellitus verhindert werden, welche auf eine Störung der Glukosetoleranz zurückzuführen ist (9).

Gallen- und Leberbeschwerden

Aufgrund seiner Steigerung des Gallenflusses kann Kurkuma wirksam bei Gallenbeschwerden sein (10). Die Entwicklung einer Leberzirrhose oder Leberfibrose im Rahmen einer nicht-alkoholischen Fettleber können verhindert werden.

Curcumin ist in der Lage die für Vernarbungen in der Leber verantwortlichen Kollagenfasern bereits im Prozess ihrer Entstehung zu behindern. So kann auch bei einer Adipositas-Erkrankung das Auftreten einer nicht-alkoholischen Fettleber verhindert werden. Entzündungen der Leber oder Galle können dank der viren- und bakterien-unterdrückenden Wirkung des Kurkumas bekämpft werden. Weiterhin ist er in der Lage das Immunsystem zu unterstützen.

Multiple Sklerose

Wie bei vielen anderen Erkrankungen kann auch bei Multiple Sklerose die entzündungshemmende Wirkung von Curcumin förderlich sein. Die Krankheit ist auf eine chronische autoimmune Entzündung des zentralen Nervensystems zurückzuführen, welche die Blut-Hirn-Schranke schädigt. Kurkuma kann dank seiner antioxidativen Wirkung dazu beitragen das Fortschreiten der Entzündung einzudämmen und die auftretenden Beschwerden zu lindern (11).

Für wen ist Kurkuma gesund?

Grundsätzlich ist die Einnahme von Kurkuma zur Förderung der Gesundheit für jeden geeignet. Einige Risikogruppen sollten jedoch lieber auf die Verwendung des Gewürzes verzichten.

Personen mit empfindlichem Magen sollten Kurkuma meiden.

Da Kleinkinder einen sehr empfindlichen Magen besitzen sollten sie keine scharfen Gewürze, wie Currypulver, zu sich nehmen. Du kannst dein Kind aber langsam an neue Lebensmittel gewöhnen und die Verträglichkeit so testen. Dann ist auch das Kochen mit Kurkuma kein Problem.

Schwangere und stillende Mütter reagieren auf scharfe Gewürze häufig ebenfalls empfindlich. Daher solltest du in dieser Zeit vorsichtig mit Kurkuma umgehen, da dieser den Verdauungstrakt reizen kann.

Wie kann ich Kurkuma zu mir nehmen?

Kurkuma kann in den verschiedensten Darreichungsformen verwendet werden. Zu den bekanntesten gehören dabei:

  • Kurkuma-Tabletten
  • Kurkuma-Kapseln
  • Kurkuma-Pulver
  • Kurkuma-Tee
  • Kurkuma-Wurzel

Besonders einfach ist die Dosierung von Kurkuma in Pulverform. Von Nachteil ist jedoch, dass du bei diesem somit selbst auf die Einnahme der richtigen Menge achten musst. Beim Kauf von Kurkuma-Pulver solltest du immer auf dessen Reinheit achten, damit keine unnötigen Zusatzstoffe enthalten sind. Bei der gezielten Behandlung spezifischer Beschwerden sind Tabletten oder Kapseln zu empfehlen. Diese enthalten eine besonders hohe Konzentration des Wirkstoffes.

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Um eine bestmögliche Aufnahme des Curcumins im Körper zu gewährleisten, sollte das Präparat eine bestimmte Menge an Piperin enthalten.

Dieses begünstigt die Resorption des Wirkstoffes im Verdauungstrakt.

Neben den klassischen medizinischen Anwendungsformen kannst du Kurkuma zur Verbesserung deiner allgemeinen Gesundheit auch in der Küche verwenden. Das Rhizom des Kurkumas wird geschält und kann frisch oder in getrockneter Form genutzt werden.

Einerseits kannst du die Wurzel zu Getränken verarbeiten. Um einen Tee herzustellen, kannst du von dieser einfach zwei bis drei Scheiben abschneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Dabei kannst du gerne etwas Ingwer hinzufügen. Eine weiteres beliebtes Getränk ist der Kurkuma Latte, auch goldene Milch genannt. Für diese erwärmst du Milch in einem Topf und gibst etwas Kurkuma-Pulver, geriebenen Ingwer, gemahlenen Pfeffer sowie Honig hinzu.

Klassischerweise kannst du Kurkuma natürlich auch zum Würzen von verschiedenen Gerichten verwenden. Verwendest du dafür die frische Knolle wird der Geschmack wesentlich bitterer und schärfer. Besonders häufig ist Kurkuma in der asiatischen Küche als Zutat des bekannten Currypulvers zu finden. Mit Kurkuma kannst du beispielsweise Reis- oder Nudelgerichte sowie Soßen und Suppen verfeinern. Sehr gut schmeckt er auch zu Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchten.

Wie viel Kurkuma ist gesund?

In der Wissenschaft gibt es keine allgemeingültige Dosierungsempfehlung für die Einnahme von Kurkuma. Häufig wird die empfohlene Menge an bestimmte Krankheiten geknüpft. Da die Ausscheidung von Kurkuma aus dem Körper bereits nach sehr kurzer Zeit erfolgt, sollte er regelmäßig im Verlauf des Tages zugeführt werden. Um die Bioverfügbarket des Hauptwirkstoffes Curcumin zu erhöhen, sollte Kurkuma am besten in Verbindung mit schwarzem Pfeffer eingenommen werden.

Sofern die Verwendung von Kurkuma nicht die Reaktion auf bestehende Beschwerden ist, solltest du eine tägliche Dosis von drei Gramm nicht überschreiten. Bei verschiedenen Verarbeitungsformen werden folgende Verzehrmengen empfohlen:

Darreichungsform Empfohlene Tagesdosis
Rohe Kurkuma-Wurzel 1,5-3 Gramm
Kurkuma-Pulver 1-3 Gramm
Kurkuma-Kapseln 1,2-1,8 Gramm

Welche Nebenwirkungen kann Kurkuma besitzen?

Wie die meisten Heilmittel besitzt auch Kurkuma Nebenwirkungen. Diese können vor allem auftreten, wenn die Pflanze im Rahmen einer längeren Nutzungsdauer zu hoch dosiert wurde. Sofern du nur normale Mengen Kurkuma zu dir nimmst treten im Allgemeine keine Folgeerscheinungen auf.

Überschreitest du dauerhaft die täglich empfohlene Verzehrmenge, kann es zu Durchfall kommen (12). Falls dein Magen sehr empfindlich ist, kann die Einnahme der Pflanze zudem zu Magenbeschwerden, wie Krämpfen führen. In seltenen Fällen kann Kurkuma die Bildung von Nieren- oder Gallensteinen begünstigen (13). Auch Kopfschmerzen oder Hautausschlag können bei einer zu hohen Dosierung auftreten (14).

Bei der Verarbeitung von Kurkuma solltest du Handschuhe tragen, da gelbe Flecken auf der Haut entstehen können.

Weiterhin solltest du gut aufpassen, sofern du die Wurzel des Kurkumas selbst zu einem Pulver mahlen möchtest, da die gelbe Farbe sehr stark abfärben kann. Deshalb solltest du bei der Verarbeitung von Kurkuma immer Handschuhe tragen.

Dabei handelt es sich zwar nicht um eine Nebenwirkung, allerdings ist auch dies eine unangenehme Folgeerscheinung der Verwendung von Kurkuma. Wenn doch einmal Flecken auf der Haut entstehen, kannst du diese durch mehrfaches gründliches Händewaschen entfernen.

Fazit

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma ist wissenschaftlich bewiesen. Dank seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkungen kann das Gewürz beispielsweise bei Magen-Darm-Problemen und Zellschädigungen eingesetzt werden. Leidest du dauerhaft unter Beschwerden, solltest du aber immer einen Arzt zu Rate ziehen.

Kurkuma führt nur sehr selten im Rahmen einer falschen Dosierung zu Nebenwirkungen. Bei diesen kann es sich um Durchfall und Magenbeschwerden handeln. Einige wenige Risikogruppen, wie Kleinkinder und Schwangere sollten aufgrund ihres empfindlichen Magens auf Kurkuma verzichten.

Bildquelle: Srichaichana/ 123rf.com

Einzelnachweise (14)

1. Kanai, M., Imaizumi, A., Otsuka, Y., Sasaki, H., Hashiguchi, M., Tsujiko, K., Matsumoto, S., Ishiguro, H., & Chiba, T. (2012). Dose-escalation and pharmacokinetic study of nanoparticle curcumin, a potential anticancer agent with improved bioavailability, in healthy human volunteers. Cancer chemotherapy and pharmacology, 69(1), 65–70. https://doi.org/10.1007/s00280-011-1673-1
Quelle

2. Hishikawa, N., Takahashi, Y., Amakusa, Y., Tanno, Y., Tuji, Y., Niwa, H., Murakami, N., & Krishna, U. K. (2012). Effects of turmeric on Alzheimer's disease with behavioral and psychological symptoms of dementia. Ayu, 33(4), 499–504. https://doi.org/10.4103/0974-8520.110524
Quelle

3. Thavorn, K., Mamdani, M. M., & Straus, S. E. (2014). Efficacy of turmeric in the treatment of digestive disorders: a systematic review and meta-analysis protocol. Systematic reviews, 3, 71. https://doi.org/10.1186/2046-4053-3-71
Quelle

4. Di Pierro, F., Bressan, A., Ranaldi, D., Rapacioli, G., Giacomelli, L., & Bertuccioli, A. (2015). Potential role of bioavailable curcumin in weight loss and omental adipose tissue decrease: preliminary data of a randomized, controlled trial in overweight people with metabolic syndrome. Preliminary study. European review for medical and pharmacological sciences, 19(21), 4195–4202.
Quelle

5. Alwi, I., Santoso, T., Suyono, S., Sutrisna, B., Suyatna, F. D., Kresno, S. B., & Ernie, S. (2008). The effect of curcumin on lipid level in patients with acute coronary syndrome. Acta medica Indonesiana, 40(4), 201–210.
Quelle

6. Belcaro, G., Cesarone, M. R., Dugall, M., Pellegrini, L., Ledda, A., Grossi, M. G., Togni, S., & Appendino, G. (2010). Efficacy and safety of Meriva®, a curcumin-phosphatidylcholine complex, during extended administration in osteoarthritis patients. Alternative medicine review : a journal of clinical therapeutic, 15(4), 337–344.
Quelle

7. Chin K. Y. (2016). The spice for joint inflammation: anti-inflammatory role of curcumin in treating osteoarthritis. Drug design, development and therapy, 10, 3029–3042. https://doi.org/10.2147/DDDT.S117432
Quelle

8. Chandran, B., & Goel, A. (2012). A randomized, pilot study to assess the efficacy and safety of curcumin in patients with active rheumatoid arthritis. Phytotherapy research : PTR, 26(11), 1719–1725. https://doi.org/10.1002/ptr.4639
Quelle

9. Appendino, G., Belcaro, G., Cornelli, U., Luzzi, R., Togni, S., Dugall, M., Cesarone, M. R., Feragalli, B., Ippolito, E., Errichi, B. M., Pellegrini, L., Ledda, A., Ricci, A., Bavera, P., Hosoi, M., Stuard, S., Corsi, M., Errichi, S., & Gizzi, G. (2011). Potential role of curcumin phytosome (Meriva) in controlling the evolution of diabetic microangiopathy. A pilot study. Panminerva medica, 53(3 Suppl 1), 43–49.
Quelle

10. Somanawat, K., Thong-Ngam, D., & Klaikeaw, N. (2013). Curcumin attenuated paracetamol overdose induced hepatitis. World journal of gastroenterology, 19(12), 1962–1967. https://doi.org/10.3748/wjg.v19.i12.1962
Quelle

11. Qureshi, M., Al-Suhaimi, E. A., Wahid, F., Shehzad, O., & Shehzad, A. (2018). Therapeutic potential of curcumin for multiple sclerosis. Neurological sciences : official journal of the Italian Neurological Society and of the Italian Society of Clinical Neurophysiology, 39(2), 207–214. https://doi.org/10.1007/s10072-017-3149-5
Quelle

12. Sharma, R. A., Euden, S. A., Platton, S. L., Cooke, D. N., Shafayat, A., Hewitt, H. R., Marczylo, T. H., Morgan, B., Hemingway, D., Plummer, S. M., Pirmohamed, M., Gescher, A. J., & Steward, W. P. (2004). Phase I clinical trial of oral curcumin: biomarkers of systemic activity and compliance. Clinical cancer research : an official journal of the American Association for Cancer Research, 10(20), 6847–6854. https://doi.org/10.1158/1078-0432.CCR-04-0744
Quelle

13. Tang, M., Larson-Meyer, D. E., & Liebman, M. (2008). Effect of cinnamon and turmeric on urinary oxalate excretion, plasma lipids, and plasma glucose in healthy subjects. The American journal of clinical nutrition, 87(5), 1262–1267. https://doi.org/10.1093/ajcn/87.5.1262
Quelle

14. Lao, C. D., Ruffin, M. T., 4th, Normolle, D., Heath, D. D., Murray, S. I., Bailey, J. M., Boggs, M. E., Crowell, J., Rock, C. L., & Brenner, D. E. (2006). Dose escalation of a curcuminoid formulation. BMC complementary and alternative medicine, 6, 10. https://doi.org/10.1186/1472-6882-6-10
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Silke hat einen Master-Abschluss in Biologie. Sie arbeitet in der Produktentwicklung eines Supplementherstellers. Dort erforscht sie die Wirkung bestimmter Nahrungsergänzungsmittel auf den menschlichen Körper. In ihrer Freizeit macht sie sehr viel Sport und schwört selbst auf gewisse Supplements.
Wissenschaftliche Studie
Kanai, M., Imaizumi, A., Otsuka, Y., Sasaki, H., Hashiguchi, M., Tsujiko, K., Matsumoto, S., Ishiguro, H., & Chiba, T. (2012). Dose-escalation and pharmacokinetic study of nanoparticle curcumin, a potential anticancer agent with improved bioavailability, in healthy human volunteers. Cancer chemotherapy and pharmacology, 69(1), 65–70. https://doi.org/10.1007/s00280-011-1673-1
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Wissenschaftliche Studie
Hishikawa, N., Takahashi, Y., Amakusa, Y., Tanno, Y., Tuji, Y., Niwa, H., Murakami, N., & Krishna, U. K. (2012). Effects of turmeric on Alzheimer's disease with behavioral and psychological symptoms of dementia. Ayu, 33(4), 499–504. https://doi.org/10.4103/0974-8520.110524
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Wissenschaftlicher Review
Thavorn, K., Mamdani, M. M., & Straus, S. E. (2014). Efficacy of turmeric in the treatment of digestive disorders: a systematic review and meta-analysis protocol. Systematic reviews, 3, 71. https://doi.org/10.1186/2046-4053-3-71
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Chin K. Y. (2016). The spice for joint inflammation: anti-inflammatory role of curcumin in treating osteoarthritis. Drug design, development and therapy, 10, 3029–3042. https://doi.org/10.2147/DDDT.S117432
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Appendino, G., Belcaro, G., Cornelli, U., Luzzi, R., Togni, S., Dugall, M., Cesarone, M. R., Feragalli, B., Ippolito, E., Errichi, B. M., Pellegrini, L., Ledda, A., Ricci, A., Bavera, P., Hosoi, M., Stuard, S., Corsi, M., Errichi, S., & Gizzi, G. (2011). Potential role of curcumin phytosome (Meriva) in controlling the evolution of diabetic microangiopathy. A pilot study. Panminerva medica, 53(3 Suppl 1), 43–49.
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Somanawat, K., Thong-Ngam, D., & Klaikeaw, N. (2013). Curcumin attenuated paracetamol overdose induced hepatitis. World journal of gastroenterology, 19(12), 1962–1967. https://doi.org/10.3748/wjg.v19.i12.1962
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Wissenschaftlicher Review
Qureshi, M., Al-Suhaimi, E. A., Wahid, F., Shehzad, O., & Shehzad, A. (2018). Therapeutic potential of curcumin for multiple sclerosis. Neurological sciences : official journal of the Italian Neurological Society and of the Italian Society of Clinical Neurophysiology, 39(2), 207–214. https://doi.org/10.1007/s10072-017-3149-5
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Wissenschaftliche Studie
Sharma, R. A., Euden, S. A., Platton, S. L., Cooke, D. N., Shafayat, A., Hewitt, H. R., Marczylo, T. H., Morgan, B., Hemingway, D., Plummer, S. M., Pirmohamed, M., Gescher, A. J., & Steward, W. P. (2004). Phase I clinical trial of oral curcumin: biomarkers of systemic activity and compliance. Clinical cancer research : an official journal of the American Association for Cancer Research, 10(20), 6847–6854. https://doi.org/10.1158/1078-0432.CCR-04-0744
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Wissenschaftliche Studie
Tang, M., Larson-Meyer, D. E., & Liebman, M. (2008). Effect of cinnamon and turmeric on urinary oxalate excretion, plasma lipids, and plasma glucose in healthy subjects. The American journal of clinical nutrition, 87(5), 1262–1267. https://doi.org/10.1093/ajcn/87.5.1262
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Wissenschaftliche Studie
Lao, C. D., Ruffin, M. T., 4th, Normolle, D., Heath, D. D., Murray, S. I., Bailey, J. M., Boggs, M. E., Crowell, J., Rock, C. L., & Brenner, D. E. (2006). Dose escalation of a curcuminoid formulation. BMC complementary and alternative medicine, 6, 10. https://doi.org/10.1186/1472-6882-6-10
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